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Schornsteinbrand

Zu einem Schornsteinbrand alarmierte uns die Regionalleitstelle Osnabrück am heutigen Freitag um 12.27 Uhr. Wegen der aktuellen Temperaturen haben die Hausbesitzer einen Pelletofen in den Wohnräumen angeheizt und auf recht hoher Leistung laufen lassen. Dieser Umstand und die Tatsache, dass der Ofen sonst fast ausschließlich mit geringer Leistung betrieben wurde, haben scheinbar dazu geführt, dass sich Rußablagerungen im Ofenrohr entzündet haben. Dies machte sich durch Flammenschlag aus dem Wandfutter (Übergang Ofenrohr zum Schornstein) bemerkbar. Die Hausbesitzer reagierten geistesgegenwärtig und schalteten den Ofen ab. Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits wieder erloschen. Wir kontrollierten die Einsatzstelle und prüften insbesondere Ofen und Anschlüsse mittels Wärmebildkamera auf erhöhte Temperaturen. Abschließend inspizierten wir das Innere des Ofenrohres. Nachdem keine aussergewöhnlichen Feststellung gemacht wurden, haben wir die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben und diese angewiesen, den Ofen bis zur Prüfung durch den mitalarmierten Schonsteinfeger nicht wieder in Betrieb zu nehmen.

Bei einem Verdacht auf einen Schornsteinbrand:

Rufen Sie die Feuerwehr (112) ! Schließen Sie wenn möglich die Ofentür! Stoppen Sie wenn möglich die Luftzufuhr und die weitere Zufuhr von Brennmaterial! Verlassen Sie das Gebäude und schließen Sie die Türen hinter sich! Versuchen Sie nicht, das Feuer zu löschen!

Verwenden Sie für Ihren Ofen nur zugelassene Brennstoffe (s. Bedienungsanleitung). Heizen Sie mit Holz, achten Sie auf ausreichende Trocknung! Weitere Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrem Schornsteinfeger.